Werfen Sie einen Blick in die neue August-Ausgabe von HEMPELS!

Beim Straßenverkauf gelten für unsere Verkaufenden besondere Hygiene- und Abstandsregeln: Sie erhalten infektionshemmendes Schutzmaterial sowie die Möglichkeit, mit ausreichend Abstand zu ihren Kundinnen und Kunden einen kontaktlosen Verkauf anzubieten. Wie genau der kontaktlose Verkauf funktioniert, können Sie unter diesem Link nachlesen.

Ein rundes Leben

Heiko Lükemann aus dem Kreis Plön ist 57 Jahre alt und Konrektor einer Schule – und er reist als Groundhopper zu Fußballspielen rund um den Globus

Sein WhatsApp-Profilbild zeigt das Camp Nou, jenes berühmte, fast 100.000 Zuschauer fassende Stadion des FC Barcelona. »Meine Kathedrale des Fußballs«, sagt Heiko Lükemann, den wir in einem anderen Stadion treffen. Jenem des TSV Schönberg nahe der Ostsee bei Kiel. Auf der einen Spielfeldseite eine dreistufige Holztribüne, auf der anderen vor allem Bäume: Für WhatsApp taugt das Albert-Koch-Stadion weniger.

Doch etwas verbindet die Stadien in Schönberg und Barcelona: Sie sind das, was Heiko Lükemann sammelt. Menschen, die tun, was er tut, nennen sich Groundhopper. Wörtlich hüpfen (englisch: to hop) sie von Spielfeld zu Spielfeld (ground). Das heißt sie besuchen überall auf der Welt Fußballspiele, von der Kreisklasse bis zur Champions League – und tragen sich dafür, etwa in einer App, Punkte ein. Pro Platz gibt es einen »ground« und pro Land einen Länderpunkt. Groundhopping kombiniert Reisen, Sammeln und Fußball: »Perfekt für mich«, sagt Heiko Lükemann.

Die ganze Reportage über Lehrer und Groundhopper Heiko Lükemann finden Sie in unserer August-Ausgabe. Ihr Exemplar bekommen Sie schon ab heute (Freitag, 31. Juli) bei den Straßenverkaufenden Ihres Vertrauens!

Wie bei Oma

Uncool und unhygienisch: Stofftaschentücher haben ein echtes Imageproblem. Studierende aus Schleswig-Holstein wollen die nachhaltigen Oma-Taschentücher wieder populär machen – wie soll das bloß klappen?

Was er in seiner Hosentasche hat, möchte Kolja de Cuveland nicht zeigen. »Sorry, schon benutzt«, sagt er. Unbenutzte Exemplare hat dafür Lisa Brucia mitgebracht und breitet sie nun auf der Parkbank in der Kieler Innenstadt aus. Es geht um Taschentücher. Das Besondere: Sie sind aus einem Material, in das nur noch selten geschnäuzt wird – Stoff.

Lisa Brucia, 25, und Kolja de Cuveland, 29, studieren an der Kieler Uni. Ihre Fächer könnte man vielleicht als »irgendwas mit Umwelt« umschreiben, ausbuchstabiert heißen sie »Environmental Management« (Lisa Brucia) und »Sustainability, Society and the Environment« (Kolja de Cuveland). Mit zwei Kommilitoninnen haben sie das Unternehmen »änkerchief« gegründet. Der Name setzt sich zusammen aus Anker, der für die Hafenstadt Kiel steht, sowie »handkerchief«, englisch für Taschentuch. Ihr Ziel ist ein Comeback: Weil sie nachhaltiger sind als ihre Pendants aus Papier, wollen sie Stofftaschentücher wieder populär machen.

Wie die Studierenden nachhaltigen Stofftaschentüchern zu einem Comeback verhelfen wollen – das erfahren Sie ab sofort in unserem August-Heft!

Radio Aktivität

Seit genau zehn Jahren gibt es unser HEMPELS-Radio. Produziert wird es von Michael Boden

Man muss nicht lange mit Michael Boden sprechen, um seine Motivation zu erkennen. »Seit dem ersten Tag habe ich Heidenspaß an der Aufgabe«, sagt der 52-Jährige dann. Und fügt hinzu: »Heute wie damals ist es wichtig, soziale Fragen in den Mittelpunkt zu stellen.« Damals, im August 2010, war er beim Offenen Kanal Lübeck erstmals mit dem von ihm moderierten und in ehrenamtlicher Arbeit gestalteten HEMPELS-Radio auf Sendung, heute, zehn Jahre und 120 Sendungen später, feiern er und wir ein rundes Jubiläum. Das Programm wird jeden ersten Montag eines Monats ab 17 Uhr ausgestrahlt.

Dabei war dieser Erfolg zunächst nicht unbedingt absehbar. Boden besaß damals keine Erfahrung mit Radioarbeit. Aber er hatte großes Interesse, nach seinen Vorstellungen Radio selbst zu entwickeln. »Die kommerziellen Programme – Musik wie redaktionelle Inhalte – waren und sind mir schon immer viel zu sehr Mainstream«, sagt er dazu, »ich möchte auch die Themen behandeln, die dicht an den Nöten vieler Menschen sind.«

Weiterlesen können Sie diesen Bericht in der neuen Ausgabe unseres Straßenmagazins – out now!