Werfen Sie einen Blick in die neue Dezember-Ausgabe von HEMPELS!

Beim Straßenverkauf gelten für unsere Verkaufenden besondere Hygiene- und Abstandsregeln: Sie erhalten infektionshemmendes Schutzmaterial sowie die Möglichkeit, mit ausreichend Abstand zu ihren Kundinnen und Kunden einen kontaktlosen Verkauf anzubieten. Wie genau der kontaktlose Verkauf funktioniert, können Sie unter diesem Link nachlesen.

"Unsere Wünsche"

Verkäuferinnen und Verkäufer von HEMPELS erzählen

Jeder Mensch hat Wünsche, Wünsche steuern – bewusst und unbewusst – unser Handeln. Mal wünscht man sich einen erfüllten Beruf und ausreichend Geld zum Leben, mal einfach mehr Zeit für sich selbst und eine glückliche Partnerschaft. Gerade in Zeiten wie diesen wünschen sich viele Menschen vor allem Frieden und auch Gerechtigkeit. Wünsche entspringen Bedürfnissen, sie entstehen, wenn etwas fehlt und sind uns Menschen ein Fenster, durch das wir auf das sehen, was unser Leben bereichern könnte.

Wir haben einige unserer Verkäuferinnen und Verkäufer aus verschiedenen Städten zum Ende dieses Jahres gefragt, was sie gerne verwirklicht sehen würden, wenn sie denn einen besonderen Wunsch frei hätten. Die Antworten sind so vielschichtig wie wir Menschen selbst auch. Mal ist es die Sehnsucht nach Weltfrieden, mal der Wunsch, mit dem Lieblingsverein die Deutsche Fußballmeisterschaft vor Ort persönlich mitfeiern zu können. Doch lesen Sie selbst.

Was sich unsere Verkaufenden wünschen – das erfahren Sie ab heute (Donnerstag, 1. Dezember) in der neuen Ausgabe unseres Straßenmagazins. Ihr Exemplar bekommen Sie wie immer bei den Verkäuferinnen und Verkäufern Ihres Vertrauens auf den Straßen Schleswig-Holsteins!

"Wir müssen helfen"

Interview mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Situation prekär lebender Menschen

Herr Bundespräsident Steinmeier, Sie haben im September zum Tag der Wohnungslosen Betroffene zu einem Empfang ins Schloss Bellevue eingeladen. In Einrichtungen der Obdachlosenhilfe sind Sie ein gern gesehener Gast, uns Straßenmagazinen haben Sie in den vergangenen Jahren jeweils ein Grußwort geschrieben. Jetzt dieses Interview. Wieso ist Ihnen das Thema so wichtig?

Dass Menschen auf der Straße leben müssen, kein Obdach haben und oft zu wenige soziale Bindungen, das alles beschäftigt mich seit langer Zeit. Wohnungslose Menschen geraten im Alltag zu oft aus unserem Blickfeld und finden oft nicht die Solidarität, auf die sie angewiesen sind, um würdig leben zu können. Daher ist es mir wichtig, immer wieder auf die Lage der Ärmsten und Verwundbarsten aufmerksam zu machen. In unserem wohlhabenden Land dürfen wir es nicht hinnehmen, dass Menschen im Abseits unserer Gesellschaft in Not und Elend leben. Wir müssen ihnen helfen, zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu finden.

Weiterlesen können Sie das Interview in der Dezember-Ausgabe von HEMPELS. Das Interview hat Benjamin Buchholz vom Hamburger Straßenmagazin "Hinz&Kunzt" im Namen der deutschen sozialen Straßenmagazine geführt. Es fand auf Wunsch des Bundespräsidenten schriftlich statt.

Als das Schweigen meine Sprache war

Unsere Autorin leidet an der seltenen Angststörung "Selektiver Mutismus", als Schülerin konnte sie im Unterricht fast nie sprechen. Was das für sie bedeutete, beschreibt sie in diesem Text – und will damit zugleich anderen Betroffenen Mut machen

"Die Stille", "so still" oder "super still" lese ich unter einem Steckbrief. Meinem Steckbrief. Ein mulmiges Gefühl überkommt mich beim Durchblättern meiner etwas verstaubten Abizeitung, die ich aus einem Ordner mit alten Erinnerungen an meine Schulzeit fische. Die Kommentare meiner Mitschülerinnen und Mitschüler beschreiben ein Mädchen, das fast nie im Unterricht sprach. Sie beschreiben mich zu einer Zeit, als das Schweigen meine Sprache war. Wie eine kleine Zeitreise gleiten meine Gedanken zurück ins Klassenzimmer.

Den ganzen Bericht sowie weitere Beiträge finden Sie ab sofort in unserem neuen Heft. Wir wünschen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine schöne Weihnachtszeit! Und wir möchten uns zum Ende dieses Jahres herzlich dafür bedanken, dass Sie uns und unsere Verkaufenden auch 2022 mit dem Erwerb unseres Straßenmagazins unterstützt haben.