Werfen Sie einen Blick in die neue Februar-Ausgabe von HEMPELS!

Unterwegs durch Gaarden

Die sozialen Straßenführungen des Kieler Ankers führen nun auch durch den Ostufer-Stadtteil Gaarden, der oft mit Armut, Drogen und Kriminalität verbunden wird. Wir waren bei der ersten Tour dabei

"Borowski und die Kinder von Gaarden": Wohl nicht ganz zufällig hat es der Name dieses Kieler Stadtteils in einen Episoden-Titel der Krimireihe "Tatort" von 2015 geschafft. Gaarden klingt, wenn man das so verallgemeinernd sagen darf, spektakulärer als andere Ecken der Landeshauptstadt; in TV- und Zeitungsberichten über diesen Ort geht es oft um Armut, Drogen und Kriminalität. Und nicht selten wird dabei von außen auf Gaarden geblickt. Auch Thomas weiß, wie der Ostufer-Stadtteil wahrgenommen wird – er kennt jedoch zugleich die Innenperspektive.

Unsere Reportage sowie alle Infos zu den sozialen Straßenführungen finden Sie in unserem Februar-Heft. Ihr Exemplar bekommen Sie wie immer bei den Verkäuferinnen und Verkäufern Ihres Vertrauens auf den Straßen Schleswig-Holstein! :)

"Wir müssen den Schwächsten in der Gesellschaft bessere Angebote machen"

Der Ökonom Moritz Schularick ist Präsident des bedeutenden Kieler Weltwirtschaftsinstituts und forscht auch zu ökonomischer Ungleichheit. Im Exklusivinterview mit HEMPELS spricht er über eine gerechtere Verteilung von Reichtum und Vermögen, warum er eine Erbschaftssteuer für richtig hält und dass die Transformation des Klimawandels keine sozialen Schieflagen verursachen darf. Und darüber, was er von der Politik für die nächsten Jahre erwartet

Herr Professor Schularick, Deutschland ist ein reiches Land. Wie ließe sich dieser Reichtum gerechter verteilen?
Das ist die große Frage. Wenn – und das kann ich gut nachvollziehen – diese Parallelität von enormem Reichtum und sozialer Prekarität für Sie unerträglich ist, dann muss man in der Tat sagen, dass wir den Schwächsten in dieser Gesellschaft bessere Angebote machen müssen, damit sie wieder in die Gesellschaft integriert und voll zu ihr beitragen können.

Weiterlesen können Sie das exklusive HEMPELS-Interview mit dem Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft in unserer aktuellen Ausgabe. Ab sofort erhältlich im Straßenverkauf!

Über eine Brücke zurück ins Leben

"Ich bin nicht gut genug" – für Nadja Witt war dieser Satz lange ein ständiger Begleiter. Ein Schatten. Er schleuderte sie in viele Krisen, manche so tief, dass sie sich das Leben nehmen wollte. Aber die heute 32-Jährige wehrte sich, machte ihr Schicksal öffentlich, sprach darüber und erfuhr ermutigende Rückmeldungen. Heute weiß sie: "Ich bin doch gut genug." HEMPELS hat sie besucht

Ein Meilenstein auf dem Weg zurück ans Licht sollte die Brücke Schleswig Holstein werden, eine gemeinnützige Einrichtung, die sich um psychisch erkrankte Menschen kümmert. Die gebürtige Schleswig-Holsteinerin lebt mittlerweile in einer 1-Zimmer-Wohnung der Brücke in Schleswig und kann hier schnell und unkompliziert auf therapeutische Unterstützung zurückgreifen. Sie ist, wie sie sagt, eine "Nutzerin". Auch. Aber nicht nur. Seit eineinhalb Jahren arbeitet sie hier in Festanstellung. Erst waren es vier Stunden, nun sind es sieben. Die Brücke unterstützte diese ungewöhnliche Rolle, weil Nadja Witt sich in vielen Projekten als ein Mensch bewiesen hatte, der dieser Doppelrolle gewachsen ist.

Mehr über Nadja Witt und die Brücke Schleswig-Holstein erfahren sie im neuen Hefts Ihres Straßenmagazins – out now! Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre! :)