HEMPELS Verkäufer im Café

Was die Corona-Krise für uns und andere Sozialbereiche bedeutet

Wir von HEMPELS engagieren uns weiterhin jeden Tag für Obdachlose und Bedürftige. In Zeiten der Corona-Krise sind wir dabei noch mehr als sonst auf die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser angewiesen.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende – jeder Euro zählt! Unser Spendenkonto: Kontoinhaber »HEMPELS e. V.«, IBAN: DE13 5206 0410 0206 4242 10 Alle Infos zu Spenden an uns finden Sie zudem unter diesem Link.

Unser Cartoon zeigt, dass einige Menschen in unserer Gesellschaft gerne zu Hause bleiben würden – wenn sie ein Zuhause hätten. (Grafik: Tasos Anastasiou für das griechische Straßenmagazin Shedia)

Auf dieser Seite können Sie in mehreren Meldungen nachlesen, wie wir und andere Sozialbereiche uns trotz der Corona-Krise für Bedürftige engagieren:

1. Juli 2020: Obdachlose müssen besonders geschützt werden

Die UN-Expertinnen für Wohnungswesen und Stadtentwicklung, Maimunah Mohd Sharif und Leilani Farha, dazu, warum das Recht auf Wohnung während der Corona-Pandemie eine Frage von Leben oder Tod ist. Den ganzen Text finden Sie unter diesem Link.

30. Juni 2020: Erste Quarantäne-Station für Obdachlose in Berlin

Um Obdachlose besser vor der Corona-Pandemie schützen zu können, hat Berlin im Mai als erstes Bundesland eine Quarantäne-Station für sie eingerichtet. In Räumen der Notfallambulanz der Stadtmission stehen 16 Betten zur Verfügung für Menschen ohne festen Wohnsitz, die ohne schweren Krankheitsverlauf mit dem Coronavirus infiziert sind. Obdachlose sind mit ihren Vorerkrankungen besonders anfällig für Infektionen. Sie haben kein eigenes Zuhause, wohin sie sich bei einer Infektion zurückziehen könnten.

17. Juni 2020: Mehr Menschen auf Tafeln angewiesen

Die Tafeln in Deutschland beobachten nach einer Umfrage des Dachverbandes eine neue Hilfsbedürftigkeit aufgrund der Corona-Pandemie. Von Woche zu Woche kämen mehr Menschen erstmals zu den Tafeln.

Gleichzeitig würden derzeit nicht alle Menschen erreicht, die sonst regelmäßig Unterstützung suchen. Von bundesweit rund 950 Tafeln sind 120 weiterhin geschlossen wegen der Abstandsregeln. In Schleswig-Holstein sind folgende Tafeln noch geschlossen: Bad Schwartau, Südtondern-Tafel Leck, Lütjenburg, Plön und Uetersen.

3. Juni 2020: Forderung: Ausweis statt Maske für Menschen mit Handicap

Schleswig-Holsteins Behindertenbeauftragter Ulrich Hase hat einen amtlichen Ausweis für Menschen vorgeschlagen, die während der Corona-Krise keine Maske tragen können. Betroffen seien nicht nur Gehörlose, die sich mit Masken untereinander nicht verstehen, sagte Hase gestern dem "Flensburger Tageblatt". Das Problem hätten auch Asthmatiker oder psychisch Kranke, die Ängste hinter der Maske entwickeln. Die ganze EPD-Meldung finden Sie unter diesem Link.

28. Mai 2020: Zunahme häuslicher Gewalt befürchtet

Fachleute befürchten, dass die Anzahl von häuslicher Gewalt betroffener Kinder und Frauen überall stark angestiegen sein könnte während der durch die Corona-Pandemie bestimmten Zeit der Kontaktsperren, in der Familienhelferinnen und -helfer kaum noch Zugang zu gefährdeten Familien hatten. Mit konkreten Fallzahlen belegen lässt sich diese Befürchtung zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht. Das gilt auch für Schleswig-Holstein, wie Ende Mai eine HEMPELS-Recherche ergab. Eine Tendenz scheint aber erkennbar. Weiterlesen können Sie den Bericht unter diesem Link.

13. Mai 2020: Krise als Herausforderung

In loser Folge stellen wir auf unserer Homepage und Facebookseite Menschen vor, deren Hilfe jetzt mehr denn je gefordert ist.

Teil VII: HEMPELS-Mitarbeiter Jan Hölzel. Er erlebt in diesen Corona-Wochen viele besonders dankbare Menschen. Für den ganzen Bericht über unseren Mitarbeiter Jan bitte hier klicken.

4. Mai 2020: HEMPELS kontaktlos kaufen – so funktioniert's

Ab heute können Sie Ihre neue HEMPELS-Ausgabe wieder in gedruckter Form kaufen. Beim nun wiederaufgenommenen Straßenverkauf gelten für unsere Verkaufenden besondere Hygiene- und Abstandsregeln: Sie erhalten infektionshemmendes Schutzmaterial und die Möglichkeit, mit ausreichend Abstand zu ihren Kundinnen und Kunden einen kontaktlosen Verkauf anzubieten.

Und so funktioniert der kontaktlose Verkauf: Unsere Verkaufenden bekommen neben einem Mundschutz auch eine Box für 15 Hefte sowie eine Dose für das eingenommene Bargeld. Sie, liebe Leserinnen und Leser, zahlen bitte möglichst passend in die Gelddose ein. Anschließend können Sie sich unser Mai-Heft selbst aus der Box nehmen. Und achten Sie dabei bitte auf den Mindestabstand von 1,5m zu unseren Verkäuferinnen und Verkäufern.

2. Mai 2020: Musiker-Projekt für Obdachlose in Corona-Krise

"Obdachlose trifft die Corona-Krise besonders hart – deshalb wollen wir uns für sie engagieren", sagt Simon Pronath, Musiker aus Amberg in Bayern. Zusammen mit Freunden gründete er das Projekt "Help for homeless". Ihre Idee: Einen Song samt Musikvideo produzieren und auf einer eigens dafür erstellten Homepage veröffentlichen – verbunden mit einem Spendenaufruf. Alle Erlöse daraus verteilen sie zu gleichen Teilen an bundesweit sieben Projekte, die sich für Obdachlose engagieren. Auch wir von HEMPELS gehören dazu.

Den Song der Initiative, der "Wohin" heißt, hat der Amberger Sänger und Komponist Jonas Falkenstein geschrieben. Unter www.helpforhomeless.de finden Sie das Musikvideo sowie weitere Informationen. Spender können das Lied zudem herunterladen. Allerdings bekommen sie keine Spendenquittung, da "Help for homeless" eine private Aktion ist. Simon Pronath: "Wir hoffen, dass wir mit unserem Projekt vielen obdachlosen Menschen helfen!"

30. April 2020: HEMPELS ab 4. Mai wieder mit gedruckter Ausgabe

HEMPELS erscheint ab Montag, 4. Mai 2020 wieder mit einer gedruckten Ausgabe. Das Mai-Heft enthält die gewohnte Struktur und den gewohnten Umfang von 40 Seiten und wird landesweit von vielen Verkäuferinnen und Verkäufern im Straßenverkauf angeboten werden. Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Ausgabe wird sein, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Arbeit der Verkaufenden sowie auf die Arbeit von HEMPELS insgesamt hat.

Aus Schutzgründen hatten wir den Verkauf am 20. März vorübergehend einstellen müssen, im April konnte lediglich eine digitale Notausgabe erscheinen. Für unsere Verkaufenden war das mit dramatischen Auswirkungen verbunden: Ihre eh schon prekäre wirtschaftliche Situation war ihnen völlig weggebrochen. Dank einer überwältigenden Hilfs- und Spendenbereitschaft unserer Leserinnen und Leser sowie von Firmen und Stiftungen konnten wir in den vergangenen Wochen Hilfepakete schnüren, um den Verkäuferinnen und Verkäufern in dieser Krise ein wenig unter die Arme zu greifen.

Die jetzt erfolgende Wiederaufnahme des Zeitungsverkaufs ist verbunden mit besonderen Hygiene- und Abstandsregeln für unsere Verkaufenden. Sie erhalten infektionshemmendes Schutzmaterial und die Möglichkeit, mit ausreichend Abstand zu ihren Kunden einen kontaktlosen Verkauf anzubieten. Stark gesundheitlich vorbelastete Verkäuferinnen und Verkäufer werden vorerst nicht ihrer Arbeit nachgehen. Sie werden weiterhin von uns geschützt und erhalten statt der Verkaufseinnahmen andere Unterstützung von HEMPELS, beispielsweise durch regelmäßige Carepakete mit Nahrungsmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs.

28. April 2020: Papst Franziskus lobt Straßenmagazine in Corona-Krise

Der Heilige Vater hat gestern den Mitarbeitenden und Verkaufenden der weltweiten Straßenmagazine angesichts der Corona-Krise seine Solidarität ausgedrückt. In einer persönlichen Botschaft an das Internationale Netzwerk der Straßenzeitungen (INSP), zu dem auch wir von HEMPELS gehören, würdigte Papst Franziskus besonders die Verkäuferinnen und Verkäufer, "die dank des Verkaufs dieser außergewöhnlichen Zeitungen leben und einen Job haben".

Weltweit mussten viele Straßenmagazine ihren Verkauf vorübergehend einstellen, um Verkaufende und Leser vor einer Infektion zu schützen. Dadurch verloren tausende Menschen ihre Aufgaben und Einkommen. Der Papst lobte das Engagement und die innovativen Ideen, mit denen sich Mitarbeitende und Freiwillige der Straßenmagazine trotz des Verkaufsstopps für Bedürftige einsetzen: "Meine Botschaft der Ermutigung und der brüderlichen Freundschaft ergeht an euch alle. Vielen Dank für eure Arbeit, für die Informationen, die ihr bereitstellt, und für die Hoffnungsgeschichten, die ihr erzählt."

27. April 2020: Unterstützung unter besonderen Umständen

In loser Folge stellen wir auf unserer Homepage und Facebookseite Menschen vor, deren Hilfe jetzt mehr denn je gefordert ist.

Teil VI: HEMPELS-Mitarbeiterin Stefanie Schmaler. Unsere Sozialarbeiterin ist aufgrund der Corona-Krise mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Für den ganzen Bericht bitte hier klicken.

24. April 2020: Hausparty-Playlist und Spendenaufruf von DJ Dr. Strange

Ein Disco-Abend zugunsten von HEMPELS – dazu wollte Bernd Facklam auch diesen Sommer einladen. Unter seinem Künstlernamen DJ Dr. Strange hat er im vergangenen Jahr die Party-Reihe "Flashback" gestartet, bei der er tanzbare Musik aus den 1960ern bis 80ern auflegt.

Das Besondere: Mit den Einnahmen durch Ticket-Verkäufe unterstützt er die Arbeit von HEMPELS. Und so sollte es weitergehen. Doch aufgrund der Corona-Krise fällt die Fortsetzung der "Flashback"-Partys in diesem Jahr aus.

Wie Bernd Facklam alias DJ Dr. Strange trotzdem seine Musik zu Ihnen bringt und sich zugleich für HEMPELS engagiert – das können Sie hier nachlesen!

Für die Facebookseite von DJ Dr. Strange bitte hier klicken. Und bitte folgen Sie auch HEMPELS auf Facebook und verbreiten Sie unsere Meldungen über Ihre persönlichen sozialen Netzwerke – damit helfen Sie uns, trotz Corona-Krise mit unseren Leserinnen und Lesern in Kontakt zu bleiben.

22. April 2020: Beratungsangebote bei häuslicher Gewalt

Angesichts der räumlichen Enge während der Corona-Krise befürchten Experten einen Anstieg häuslicher Gewalt. Schleswig-Holsteins Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack hat deshalb auf die Arbeit der Beratungsstellen hingewiesen. Schleswig-Holstein habe ein dichtes Netzwerk an Beratungsstellen für alle, die Opfer aber auch Täter häuslicher und sexualisierter Gewalt geworden sind oder dies fürchten. Die Beratungsangebote seien für alle offen – anonym und kostenfrei. Männer und Frauen, die befürchten selbst gewalttätig zu werden, finden Beratungsangebote unter www.soziale-strafrechtspflege.de. Ab sofort gibt es zudem die "Nummer gegen Gewalt". Unter (04 31) 26 09 76 48 werden dort Beratungsangebote, Therapien oder Tätertrainings in ganz Schleswig-Holstein vermittelt.

Zudem hat die Diakonie Schleswig-Holstein für Ratsuchende in der Corona-Krise ab sofort eine Hotline geschaltet: Unter der kostenfreien Rufnummer (0800) 26 23 55 4 vermitteln Mitarbeiter montags bis freitags von 12 bis 17 Uhr Kontakt zu Hilfsangeboten vor Ort, teilte die Diakonie in einer Pressemitteilung mit, über die der Evangelische Pressedienst (EPD) berichtet. Es sei zu beobachten, dass das Corona-Virus Probleme in der Familie, häusliche Gewalt, finanzielle Sorgen, Fragen zur Pflege von Angehörigen und Suchtprobleme verstärke, hieß es. Diakonie-Vorstand und Landespastor Heiko Naß: "Mit diesem Angebot wollen wir für die Menschen da sein und ihnen Orientierung geben."

21. April 2020: "Helfen zu können, gibt ein gutes Gefühl"

In loser Folge stellen wir auf unserer Homepage und Facebookseite Menschen vor, deren Hilfe jetzt mehr denn je gefordert ist.

Teil V: Unser ehrenamtlicher Mitarbeiter Joachim. Er sorgt in Kiel dafür, dass Bedürftige auch während der Corona-Krise zu essen haben. Für den ganzen Bericht bitte hier klicken.

14. April 2020: "Nicht jammern, sondern Lunchpakete basteln"

In loser Folge stellen wir auf unserer Homepage und Facebookseite Menschen vor, deren Hilfe jetzt mehr denn je gefordert ist.

Teil IV: Thomas Grümmer von der Lübecker Vorwerker Diakonie. Mit Schutzhandschuhen, Sicherheitsabstand und viel Einsatz setzt er sich trotz Corona-Krise weiterhin für Wohnungslose und Bedürftige ein. Für den ganzen Bericht bitte hier klicken.

10. April 2020: Überwältigende Hilfsbereitschaft

Wir wussten schon immer, dass wir uns auf unsere Leserinnen und Leser verlassen können. Doch die großartige Hilfsbereitschaft in den vergangenen Tagen und Wochen hat uns überwältigt: Viele Geld- und Sachspenden, auch von Betrieben und Stiftungen, machen es möglich, unseren Verkäuferinnen und Verkäufern trotz Corona-Krise unter die Arme zu greifen. Dafür ein ganz großes Dankeschön! Den ausführlichen Bericht zu den vielen Spenden, die uns erreicht haben, können Sie unter diesem Link nachlesen.

Jedoch ist die Krise noch nicht überstanden. Wir wissen noch nicht, wann wir mit der nächsten gedruckten Ausgabe erscheinen und unseren Verkaufenden somit wieder ihre kleine Verdienstmöglichkeit anbieten können. Helfen Sie uns bitte weiterhin! Unser Spendenkonto finden Sie hier. Und bitte folgen Sie HEMPELS auf Facebook und verbreiten Sie unsere Meldungen über Ihre persönlichen sozialen Netzwerke – damit helfen Sie uns, trotz Corona-Krise mit unseren Leserinnen und Lesern in Kontakt zu bleiben.

8. April 2020: Hilfe im Notbetrieb im Flensburger Tagestreff

In loser Folge stellen wir auf unserer Homepage und Facebookseite Menschen vor, deren Hilfe jetzt mehr denn je gefordert ist.

Teil III: Veronique Löwe und ihre Kolleginnen vom Flensburger Tagestreff (TAT) müssen Besucher jetzt auch beim Umgang mit Enttäuschungen unterstützen. Den ganzen Bericht darüber, wie sich das TAT-Team trotz Corona-Krise weiterhin für Bedürftige engagiert, finden Sie unter diesem Link.

8. April 2020: Wohnungslosigkeit weiter gestiegen – Corona-Krise große Herausforderung für Wohnungslosenhilfe

Die Zahl der von Wohnungslosigkeit bedrohten oder betroffenen Menschen in Schleswig-Holstein ist 2019 erneut gestiegen. Das ergibt die aktuelle Statistik der diakonischen Wohnungslosenhilfe, über die das Diakonische Werk Schleswig-Holstein in einer Pressemitteilung informiert.

Die Diakonie befürchtet, dass sich angesichts der Corona-Krise die Wohnungslosigkeit im nördlichsten Bundesland weiter verschärft. Derweil passen die Beratungsstellen, Notunterkünfte und Tagestreffs ihre Angebote an die verhängten Kontakteinschränkungen und Aufnahmeverbote an.

6. April 2020: Straßenmagazin HEMPELS hilft Verkäufern mit finanzieller Soforthilfe

Das soziale Straßenmagazin HEMPELS für Schleswig-Holstein hilft mit sofortiger Wirkung allen aktiven Verkäuferinnen und Verkäufern der Zeitung mit einer einmaligen Zahlung von 50 Euro. Damit sollen akute Notlagen gemildert werden, die angesichts der Corona-Krise durch die vorübergehende Einstellung des Zeitungsverkaufs entstanden sind. Neben dieser finanziellen Soforthilfe unterstützt HEMPELS zusammen mit anderen Organisationen und Initiativen auch weitere bedürftige Menschen mit Lebensmittel-Carepaketen. Sie stammen teilweise aus Sachspenden von Unternehmen und Privatpersonen und werden größtenteils durch Geldspenden unserer Leserinnen und Leser finanziert.

Aus Schutzgründen für alle Beteiligten hatte das Straßenmagazin am 20. März entschieden, den Verkauf vorübergehend einzustellen. Am 30. März ist die Zeitung auf www.hempels-sh.de mit einer digitalen Notausgabe erschienen; wann die nächste Printausgabe erscheinen kann, ist im Moment weiter unklar. Für die Verkäuferinnen und Verkäufer ist der Verkaufsstopp mit dramatischen Folgen verbunden, ihnen ist ihre ohnehin äußerst prekäre wirtschaftliche Basis völlig weggebrochen.

"Wir bekommen aktuell Spenden vor allem von Lesern der Online-Notausgabe und von anderen HEMPELS-Unterstützern", berichtet Jo Tein, HEMPELS-Vorstandsvorsitzender. "Deshalb sind wir in der Lage, unsere aktiven Verkäuferinnen und Verkäufer in dieser schwierigen Lage mit Geld und mit Lebensmittel-Carepaketen zu unterstützen. Denn ihnen fehlen die Einnahmen aus dem Zeitungsverkauf, und jetzt klemmt es natürlich an allen Ecken und Enden."

HEMPELS bittet die Bevölkerung weiterhin um Geld- wie Sachspenden zur Linderung der allergrößten Not: Kontoinhaber HEMPELS, IBAN: DE13 5206 0410 0206 4242 10.

6. April 2020: Was wir von unseren Leserinnen und Lesern wissen wollen

Das Coronavirus Covid-19 und die damit verbundene vorübergehende und vorerst weitgehende Stilllegung des öffentlichen Lebens haben für viele Menschen dramatische Auswirkungen. Auch unsere Verkäuferinnen und Verkäufer können sich im Moment ihren kleinen Zuverdienst nicht erarbeiten, Obdachlose auf der Straße kaum noch Zuwendungen erhalten.

Solidarität mit den Schwächsten der Schwachen ist in diesen Tagen deshalb das Gebot der Stunde, niemand darf alleingelassen werden. Deshalb möchten wir für unsere Berichterstattung von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, gerne erfahren, welche kleineren oder größeren Momente der Solidarität Sie beobachtet haben.

Unseren Aufruf an unsere Leserinnen und Leser können Sie unter diesem Link nachlesen.

4. April 2020: "Froh und dankbar, dass ich mit anpacken kann"

In loser Folge stellen wir auf unserer Homepage und Facebookseite Menschen vor, deren Hilfe jetzt mehr denn je gefordert ist.

Teil II: Unser HEMPELS-Mitarbeiter Marcus vom Mittagstisch Manna. Trotz Corona-Krise kocht er weiterhin für Obdachlose. Für den ganzen Bericht bitte hier klicken.

3. April 2020: Was die BAG Wohnungslosenhilfe angesichts der Corona-Krise fordert

Die BAG Wohnungslosenhilfe (BAGW) hat ihre Forderungen und Empfehlungen in einem 10-Punkte-Sofortprogramm zusammengefasst, das Sie hier nachlesen können.

3. April 2020: Beratungsangebote der Diakonie SH trotz Corona-Krise erreichbar

Hilfe- und Ratsuchende werden weiter von den Beratungsstellen der Diakonie in Schleswig-Holstein begleitet und unterstützt – so die Diakonie SH in ihrer Pressemitteilung. Die Einrichtungen haben sich auf die Kontakteinschränkungen eingestellt und bieten zurzeit überwiegend Beratungen per Telefon oder Mail an. In bestimmten Bereichen werden aber auch noch vor Ort Gespräche und Hilfeleistungen ermöglicht, zum Beispiel in der ambulanten Wohnungslosenhilfe. Hilfesuchende finden die Angebote in ihrer Region unter diesem Link.

2. April 2020: Gestiegenes Bedürfnis nach Orientierung

In loser Folge stellen wir auf unserer Homepage und Facebookseite Menschen vor, deren Hilfe jetzt mehr denn je gefordert ist.

Teil I: Erk Paulsen aus Husum. Der Diplom-Sozialpädagoge und Diakon leitet die Bahnhofsmission Husum und hilft per Telefon und in Einzelgesprächen. Für den ganzen Bericht bitte hier klicken.

1. April 2020: HEMPELS, die Kieler stadt.mission.mensch und Caritas Regionalstelle Kiel kümmern sich in gemeinsamer Anstrengung um Versorgung obdachloser Menschen in Kiel

Die Kieler Stadtmission, die Caritas Regionalstelle Kiel und das soziale Straßenmagazin HEMPELS kümmern sich angesichts der Corona-Krise seit Mittwoch, 1. April 2020 in gemeinsamer Anstrengung und mit einem mit der Stadt Kiel abgestimmten Angebot um die Versorgung obdachloser Menschen. Das gemeinsame Angebot wird auf drei Standorte in der Stadt verteilt.

Bei diesen drei Standorten handelt es sich um die katholische Kirchengemeinde St. Heinrich, Feldstraße 172, um den Tagestreff und Kontaktladen (TaKo) der Stadtmission in den bekannten Räumen von Stadtmission, Caritas und HEMPELS in der Schaßstr. 4 und um Räume der Ellerbeker Turnvereinigung (ETV) aus Kiel und der Ellerbeker Buttgilde im Klausdorfer Weg 62.

Marina Koch von der Caritas Regionalstelle Kiel bezeichnet diese Zusammenarbeit als "gelungene Kooperation, die zeigt, dass wir gemäß dem Caritasslogan 'Not sehen und handeln' Menschen in besonderen Notlagen nicht im Stich lassen". HEMPELS-Vorstandsvorsitzender Jo Tein hebt in einer Stellungnahme die "sehr gute Zusammenarbeit" zwischen den Trägern hervor, die zeige, dass man "in einer schwierigen Situation intensiv an einer gemeinsamen Lösung" gearbeitet habe. Der für das Projekt bei der Stadtmission verantwortliche Fachbereichsleiter Sebastian Rehbach unterstreicht ebenfalls das große Interesse der drei Träger an einer gemeinsamen Lösung.

Die feste Zuteilung der hilfebedürftigen Personen auf die verschiedenen Standorte erfolgt durch die Stadtmission. Es wird Einlasskontrollen geben, damit jederzeit Abstandsregelungen und andere Schutzmaßnahmen gewährleistet sind. An jedem Standort gibt es ein Frühstück und ein Mittagessen, jeweils von der HEMPELS-Suppenküche zubereitet. Pro Standort sichern jeweils zwei Mitarbeiter und evtl. eine zusätzliche ehrenamtliche Kraft von HEMPELS den Betrieb. An den Wochenenden wird es am HEMPELS-Standort in der Schaßstraße 4 eine reine Lebensmittelausgabe geben, Das Essen kommt dann vom Projekt SattMission.

1. April 2020: Diakonie SH fordert 100 Euro Corona-Zuschlag für Menschen mit Grundsicherung

Die Diakonie Schleswig-Holstein spricht sich für einen befristeten Corona-Zuschlag für Hartz IV-Empfänger aus und unterstützt eine entsprechende Petition von kirchlichen und gewerkschaftlichen Gruppen. In der Petition wird ein Zuschlag von 100 Euro für Erwachsene und 80 Euro je Kind gefordert – so die Diakonie SH in einer Pressemitteilung.

29. März 2020: Klicken und lesen: unsere kostenlose Notausgabe zur Situation bei HEMPELS

Angesichts der Corona-Krise mussten wir zum Schutz aller Beteiligten den Verkauf unserer Zeitung einstellen. Wann unsere Verkäuferinnen und Verkäufer ihre Arbeit wieder aufnehmen können, ist im Moment (Stand: Sonntag, 29. März) völlig unklar. Wir wissen bislang nur, dass auch das Erscheinen der regulär geplanten April-Ausgabe auf einen späteren, noch überhaupt nicht bestimmbaren Zeitpunkt verschoben werden muss.

Um trotzdem zu Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, kommen und Sie informieren zu können, haben wir eine digitale Notausgabe produziert, die Sie kostenlos unter diesem Link herunterladen können. Unsere Notausgabe befasst sich mit dem Corona-Thema und den damit verbundenen dramatischen Auswirkungen auf die Situation unserer Verkäuferinnen und Verkäufer und die Arbeit von HEMPELS insgesamt.

Die ganze Meldung zur Notausgabe finden Sie hier.

23. März 2020: Alles ist anders – HEMPELS können Sie trotzdem lesen und Bedürftige unterstützen

Verbunden mit einem Spenden-Aufruf zur Unterstützung unserer Verkäuferinnen und Verkäufer bieten wir die März-Ausgabe des Straßenmagazins als Online-Version an. Die ganze Meldung finden Sie hier.

20. März 2020: Zum aktuellen Stand bei HEMPELS: Zeitungsverkauf vorerst eingestellt

Das soziale Straßenmagazin für Schleswig-Holstein HEMPELS hat angesichts der Coronakrise heute Vormittag beschlossen, den Verkauf der Zeitung im ganzen Land ab sofort vorübergehend einzustellen.

Diese Maßnahme dient dem Schutz aller Beteiligten. Verkäuferinnen und Verkäufer erhalten die Möglichkeit, bereits erworbene Hefte gegen Erstattung des Einkaufspreises zurückzugeben.

Die ganze Meldung zu unserem Verkaufsstopp können Sie unter diesem Link nachlesen.

16. März 2020: Was das Corona-Virus für HEMPELS und unsere Verkaufenden bedeutet

Wir informieren über unsere Situation angesichts der Corona-Krise. Niemand unserer Verkaufenden sowie weiteren Mitarbeitenden ist zu diesem Zeitpunkt erkennbar mit dem Virus infiziert. Das ist die positive Nachricht. Die negative: Alle Verkaufenden leiden unter drastischen Verkaufsausfällen. Die ganze Meldung finden Sie hier.

12. März 2020: Liebe Leserinnen, liebe Leser …

Wir kündigen an, auf unserer Homepage sowie unserer Facebookseite regelmäßig über die Situation bei HEMPELS angesichts der Corona-Krise zu berichten. Das für Ende April in Nürnberg geplante Treffen der deutschsprachigen Straßenmagazine wie auch der für Ende Juni in Mailand vorgesehene internationale Kongress werden verschoben. Die ganze Meldung finden Sie hier.

4. März 2020: Corona-Virus: Auswirkungen in einigen Ländern auch auf Straßenzeitungen

Das neuartige Corona-Virus hat zu diesem Zeitpunkt in einigen Ländern bereits Auswirkungen auf die Arbeit von Straßenzeitungsverkäufern. Das ergab eine am 2. März veröffentlichte Umfrage des Internationalen Netzwerks der Straßenzeitungen (INSP). Die ganze Meldung finden Sie hier.